Cocktail Tipps

Cocktailtipps sind das kleine etwas, was zu einem perfekten Cocktail verhilft. Es sind eher Richtlinien und müssen nicht zu 100% befolgt werden um leckere alkoholfreie Cocktails zu mixen.

Allgemeine Tipps

  • In fernen Ländern sollte man Cocktails besser ohne Eiswürfel genießen, da das Wasser oft verunreinigt ist.
  • Es empfiehlt sich mit Eiswürfeln (im Shaker) zu shaken, da man so eine schnellere Kühlung erreicht
  • Saft und Sirup unbedingt im Kühlschrank lagern –> längere Haltbarkeit
  • Mit besonderen Eiswürfelbehältern kann man diverse Formen ( z.B. Herzchen…) herstellen
  • Man kann Eis mit dem Ice-Crusher gut zerkleinern, aber auch ohne Crusher ist dies möglich. Indem man die Eiswürfel Küchentuch wickelt und mit einem harten Gegenstand darauf schlägt, bis nur noch kleine Stücke im Beutel sind
  • Zuckersirup braucht man nicht zu kaufen, es lässt sich selbst herstellen. Auf ein Liter kochendes Wasser gibt man ein Kilo Zucker und verrührt es. Dann füllt man es in eine Flasche. Bei kühler Lagerung ist es mehrere Monate haltbar.
  • Kohlensäurehaltige Getränke wie zum Beispiel Champagner oder auch Limonaden sollte man nicht im Shaker schütteln.

Dekorationstipps

  • Crustarand:
    Dabei befeuchtet man den Rand des Glases mit Sirup oder Zitronensaft und taucht es dann in Zucker, Salz oder Kokosraspeln ein.
  • Farbige Eiswürfel:
    Man erhält sie, indem man Saft oder Sirup in den Eiswürfelbehälter füllt
  • Früchte:
    Drinks werden oft mit Früchten garniert. Ob der Barmixer einen Fruchtspieß nimmt oder ob er die Früchte an den Glasrand steckt, ihm sind alle Freiheiten überlassen.
  • Eingeschlossene (eingefrorene) Früchte in Eiswürfeln:
    Die Früchte gibt man einfach in den Eiswürfelbehälter und gibt Wasser hinzu.

Cocktails Floaten

Wie floated man Cocktails richtig??

Floaten bezeichnet beim Cocktails mixen die Technik eine Flüssigkeit so zu den bestehenden hinzu zu geben, dass sie sich nicht mit den anderen Zutaten vermischt.

Erzielt wird dieser Effekt, in dem man die letzte Zutat vorsichtig über einen Barlöffel in das Glas gießt. Hierbei ist wichtig, dass der Löffel nur mit der Spitze in die vorhandene Mixtur eingetaucht und die neue Zutat sehr langsam darauf gegossen wird.

Diese Technik klingt komplizierter als sie ist und bereits nach wenigen Versuchen hat an den Dreh raus. Schafft man es dann die neue Zutat so einzugießen, dass sie sich komplett am Boden des Glases sammelt, ist man auch in der Lage interessante Schichtcocktails zu mixen und so seine Gäste in Erstaunen zu versetzen.

Bekannte Cocktails bei denen diese Technik angewandt wird sind der Sex on the Beach und natürlich der Tequila Sunrise, der seinen Namen dem Floaten verdankt. Sunrise bedeutet zu Deutsch Sonnenaufgang und beschreibt sehr treffend die Färbung dieses Cocktails.

Beim Mixen des Tequila Sunrise werden zunächst nur Tequila, Orangensaft und Zitronensaft im Shaker gemixt und in ein Glas gegeben. Nun wird mithilfe des Floatens der Grenadine, ein kräftig roter Sirup, so hinzu gegeben, dass er sich am Boden des Cocktails sammelt. Auf diese Weise erreicht man den typischen Farbverlauf von Rot am Boden zu Gelb darüber und den Eindruck eines Sonnenaufgangs.

Natürlich kann der Float-Effekt auch bei Cocktails ohne Alkohol eingesetzt werden. Schwere Sirupe (zum Beispiel von Monin) passen auch zu alkoholfreien Cocktails aus Fruchtsäften. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

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